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Steinmühle

Die Ried Steinmühle wurde 1675 erstmals urkundlich erwähnt. Vom Talboden der Wulka, welche den größten oberirdischen Zufluss des Neusiedlersees darstellt, steigt die Steinmühle bis zu einem Hochplateau an. Die 52 Hektar große Ried Steinmühle liegt zu einem Drittel im Talboden, einem Drittel am Hang und das letzte Drittel bildet das Plateau, welches sich 15 m über die Wulkaebene erhebt. Es wurde vor Jahrtausenden von der Leitha durch Ablagerung geschaffen. Diese mächtigen Quarzschotter sind auch als Feuersteinböden (Flint, Silex) bekannt. Auf den Quarzschottern des Plateaus gedeihen auf 2 Hektar die Sauvignon blanc-Reben des Weinguts Kollwentz. 

Für die Aromabildung benötigen die Sauvignon-Reben während der Vegetationsperiode ausreichend Wasser. Dieses erhalten sie nicht ausschließlich über den Boden, sondern zu einem großen Teil auch über die Blätter. Durch die Nähe zur Wulka kommt es in den frühen Morgenstunden zu starker Taubildung. Dieses Phänomen sorgt für ein sehr spezielles Mesoklima und ist zusammen mit dem Feuersteinboden ausschlaggebend für die Würze, dieses Sauvignons.