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Weinbrand

kollwentz-weinbrand

Zu guter Letzt sei noch der Weinbrand erwähnt. Aus Wein mit einem hohen Gelägeranteil (Weinhefe) wird dieser traditionell durch doppelte Destillation in der Kupferbrennblase gebrannt. Der unmittelbar nach der Destillation klare, weiße Weinbrand wird zur Reifung in Eichenfässer gelegt. Der anfänglich 70 bis 75 % vo.l starke Weinbrand bekommt nun das, wovon wir alle am wenigsten haben - Zeit. Im Laufe der Jahre verdunstet ein Teil des Alkohols. Sinnigerweise nennt man dies den "Anteil der Engel".

Der Volumenverlust wird jedes Jahr mit klarem, weichem Wasser wieder aufgefüllt. Damit sinkt der Alkoholgehalt und der Weinbrand wird milder und runder. In einer mittlerweile eindrucksvollen Pyramide von Eichenfässern reifen im Weingut Kollwentz die Weinbrände heran, deren älteste Bestände vom Jahrgang 1986 stammen.

Ende 2007 war es dann soweit. Der erste Weinbrand, aus dem Jahrgang 1986 stammend, wurde nach einer Reifezeit von 21 Jahren auf Flaschen gezogen.