Toprieden am Leithagebirge - seit 1569

Toprieden haben Geschichte. 1569 wurde die Ried Steinzeiler, im Jahr 1570 Tatschler, Katterstein, Gloria, DĂŒrr, Point, Setz und andere erstmals urkundlich erwĂ€hnt. Jene Rieden, aus denen auch heute die besten Weine des KollwentzÂŽschen Kellers stammen.

Grosshöfleiner Terroir

Die Rieden erstrecken sich von 170 m Seehöhe am Hangfuß des Leithagebirges bis hinauf zur Gloria, die mit 325 m Seehöhe die höchstgelegene Weinbergslage des nördlichen Burgenlandes ist.

Von 170 m bis 200 m Seehöhe dominieren die Rotweinsorten, ĂŒber 200 m beginnt das Reich des Chardonnay. Die Höhenlage und der Einfluss der WĂ€lder, welche die höchsten Erhebungen des Leithagebirges bedecken, bedingen ein kĂŒhles Kleinklima. In diesen Rieden gelangen die Trauben langsam zu voller Reife, was sich in der Finesse der Aromen und der IntensitĂ€t des Geschmacks widerspiegelt.

Die Rieden in der Hangmitte und am Hangfuß fangen von frĂŒhmorgens bis spĂ€tabends jeden Sonnenstrahl ein. Die Böden weisen eine grĂ¶ĂŸere MĂ€chtigkeit auf und je nach Bodentyp findet man hier BlaufrĂ€nkisch, Zweigelt und Cabernet Sauvignon.

Dem pannonischen Klima in seiner vollsten AusprĂ€gung verdankt das Burgenland seine charaktervollen Weine. Das pannonische Klima ist geprĂ€gt durch kalte, schneearme Winter, heiße trockene Sommer und einen als Altweibersommer bekannten langen und milden Herbst.

Der Neusiedler See fungiert als Klimaregulator. Seine 320 km2 große OberflĂ€che mildert die extremsten Temperaturen und schafft damit ideale Voraussetzungen fĂŒr den Weinbau.

Vom See aus westwĂ€rts lĂ€sst man die sanften HĂ€nge des Ruster HĂŒgellandes hinter sich, durchquert die Wulkaebene und erreicht das Leithagebirge. Am Fuße der höchsten Erhebung, dem Sonnenberg, liegt Großhöflein. Unsere WeingĂ€rten liegen an den nach SĂŒden und SĂŒdosten gerichteten HĂ€ngen des Leithagebirges.