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Katterstein

Die 1570 erstmals urkundlich erwähnte Ried Katterstein besteht aus einer Vielzahl kleiner Weinbergsparzellen, welche durch Gräben, Wasserläufe, Böschungen und Waldzungen voneinander abgegrenzt sind.

Von 220 m Seehöhe ansteigend, erstrecken sich die Weinberge am Leithagebirge oberhalb von Kleinhöflein bis an den Waldrand der auf 300 m Höhe die Riede nach Norden begrenzt. Die Ausrichtung nach Südosten und der vor kalten Winden schützende Wald bedingen eine günstige Entwicklung der Reben im Frühjahr. Zur Reifezeit sorgen die ersten Sonnenstrahlen für eine frühe Erwärmung und ein rasches abtrocknen der Beeren nach Morgentau. Daher können die Trauben im Herbst lange an den Stöcken bleiben, ohne der Gefahr einer zu früh einsetzenden Edelfäule ausgesetzt zu sein.
In der Riede Katterstein tritt der kristalline Schiefer, der den Kern des Leithagebirges bildet, zutage. Gemeinsam mit einem unterschiedlich starken Kalkanteil reifen hier Trauben die einen intensiv würzigen Chardonnay entstehen lassen. Die Gesamtfläche der Ried Katterstein beträgt 28 Hektar.